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Ríos Montt unerwünscht

Fijáte 294 vom 8. Okt. 2003, Artikel 10, Seite 5

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Ríos Montt unerwünscht

Dieser kümmerte sich nicht um den Aufruf und es kam, wie zu erwarten war: Bei dem Treffen in Playa Grande (bekannt für seine Militärkaserne) traf Ríos Montt in Begleitung seiner Tochter Zury und seines Sohns Enrique, bis vor kurzem Chef des Obersten Generalstabs des VGMilitärsNF, auf. Gerade eine Viertelstunde liess man ihn reden, dann begann das Gepfeife und die Steine flogen. Anhänger von Ríos Montt gingen mit Macheten auf die Protestierenden und auf VertreterInnen der Presse los und es kam zu einem Tumult. Ein starkes Aufgebot der Polizei von VGCobánNF näherte sich dem Stadion, in dem das Treffen stattfand und schliesslich entschlossen sich Ríos Montt und sein Gefolge zum Rückzug. In der Hauptstadt hiess es dann ,,im Ixcán ist nichts passiert". Ríos Montt erklärte in einem Interview, dass die Geschehnisse im Ixcán ein Ausdruck von Demokratie gewesen seien, und dass die Linke ihre Niederlage nicht akzeptieren könne. Auch in diesem Fall verurteilten verschiedene Menschenrechtsorganisationen die Ausschreitungen und machten in erster Linie das provokative Auftreten von Ríos Montt dafür verantwortlich.


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