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Das Schulprojekt Niņo Obrero in Antigua Guatemala

In Antigua Guatemala, eine halbe Busstunde von der Hauptstadt entfernt, werden seit 1992 in einer kleinen privaten Schule, die wie das Straßenkinderprojekt ebenfalls von Carlos Toledo geleitet wird, Kinder unterrichtet, die aus dem normalen Schulsystem herausfallen. Ein Beispiel hierfür sind die Kinder von Wanderarbeitern, die lange Zeit nicht regelmäßig in eine Schule gehen konnten bis sie zu alt für den Besuch einer staatlichen Schule waren. In dieser Schule können sie einen Schulabschluss nachholen.

Niņo Obrero wird als Präventivmaßnahme gesehen, da Kinder mit einer Ausbildung weniger anfällig dafür sind, als Straßenkinder zu leben. Der Name "Niņo Obrero" ("Kinderarbeiter") soll darauf hinweisen, wie viele Kinder schon zum Lebensunterhalt ihrer Familie beitragen müssen, zum Beispiel als Schuhputzer, Kaugummiverkäufer oder einfach durch Betteln, statt in die Schule zu gehen oder spielen zu können. Viel besser wäre es, wenn die Kinder zunächst einen Schulabschluss und eine Ausbildung machen könnten, um dann erst als Jugendliche in einer geregelten Arbeit unterzukommen.

Die Asociación Niņo Obrero ist eine nichtstaatliche guatemaltekische Organisation, die ohne Gewinnabsicht das Projekt in Antigua Guatemala führt. Es werden Kinder unterstützt, die in extrem ärmlichen Verhältnissen aufwachsen. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Einzelprojekte:

Die Adresse von Niņo Obrero:
Asociación Niņo Obrero
Calle de los Nazarenos No. 26
Apartado Postal No. 25
Antigua Guatemala

Zusätzlicher Link auf einen englischen Artikel von Claire Hunt über das Schulprojekt, der in der guatemaltekischen Zeitschrift REVUE (Guatemala's English-language Magazine) im August 2003 erschienen ist.
Das Schulprojekt in Antigua Guatemala: Bilder von Dries Robberechts

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